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Gemeindebüro

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Wir freuen uns auf Sie am

18. November 2017

9.00- 11.30Uhr im Gemeindehaus

Ingrid Hufnagel      "Frauen der Reformation "

 

Hier ein Rückblick auf das letzte Frauenfrühstück-1.  April 2017 :

Frau Regina Beissel - "Neue Wege Kirche alt aber nicht veraltet"

 

Ist  das unser Bild der monentanen Situation unserer Kirchen?

 

Gottes Reich ist mitten unter uns?!

Tatsache ist,

dass die Kirche in der Gesellschaft nichts mehr zu sagen hat,

dass unsere Gemeinden nur noch älter und kleiner werden,

dass die Diakonie/Caritasverbände nur noch unter wirtschaftlichen Aspekten arbeiten,

dass alles unter dem Diktat der Ökonomisierung und nicht der Menschlichkeit steht,

dass Mitarbeiter/innen sich nicht als Kirche verstehen,.

Ich glaube nicht,

dass sich das Blatt noch wenden wird..

DIe Wahrheit ist:

DIe Kirche in Deutschland steht kurz vor dem Aus.

Ich weigere mich zu glauben,

dass ich als Mitglied der Kirche etwas tun kann,

dass Gott seine Kirche weiter bauen will.

Generationen vor uns haben das schon geglaubt.

Es steht doch klar vor Augen:

Das heute so viele ausbrennen.

Es kann unmöglich sein,

dass das bei uns anders sein wird,

dass Gott eingreift.

Ich bin überzeugt:

Man kann den Lauf der Dinge nicht aufhalten.

Es wäre eine Lüge würde ich sagen:

Gott kümmert sich um uns.

 

Haben Sie das aufmerksam gelesen? Dann lesen Sie es jetzt bitte von unten nach oben...wechseln Sie die Perspektive- so lautete die Bitte von Frau Beissel zu Beginn des Samstag Vormittag im Gemeindehaus.

 

Sie selbst hat mehrfach in ihrem Leben die Perspektive gewechselt und in jedem Wechsel eine neue Chance gesehen und genutzt, Als Kind in Afghanistan, Afrika, Indien und immer wieder zwischendurch in Erlangen aufgewachsen, wurde sie früh schon durch ihre Begegnungen mit Ordensfrauen geprägt. Zunächst konzentrierte sie sich komplett auf ihre erste große Leidenschaft, die Musik. Orchester, Chöre, die ganze Welt war Musik und brachte sie zum Musikstudium. - Bis ihr eines nachts bewusst wurde, dass sie sich ausschließlich auf ihre Hände, Ohren und Stimme verlassen musst,  Sie machte sich auf die Suche nach etwas weniger Verletzlichem. Auf einer Fahrt nach Taize wurde ihr klar, dass Gott etwas von ihr wollte. Doch in einer Ordensgemeinschaft sah sie sich nicht. Musiktherapie- das war der neue Weg. Fünfzehn Jahre arbeitete sie mit "verhaltensinteressanten jungen Männern"

Sie suchte weiter nach einer verbindlichen Form ohne in ein Kloster eintreten zu müssen. Auf einen Brief, den sie an den Bischof schrieb, bekam sie die Antwort, dass für sie wahrscheinlich die Jungfrauenweihe der richtige Weg sei. Über diese Lebensform schrieb Paulus außerhalb von Klostermauern ein eigenes freies Leben Gott geweiht leben zu können. Mit dieser Verbindlichkeit lebt sie nun seit ihrem 40. Lebensjahr als "Nonne in Zivil".  

Berufsbegleitend studierte sie erneut um im Bonifatiusjahr unter dem Motto: "Gott allein ist es, der uns neu aufmischt und unsere Aufgaben neu ordnet."

selbst wieder aufzubrechen. Danach arbeitete sie als Gemeindereferentin in verschieden Gemeinden. Viele Brackweder kennen Frau Beissel aus ihrer Arbeit in der katholischen Herz Jesu Gemeinde. Als sie dort nach fünf Jahren wechselt, startet sie mit Herbert Bitis ein neues Projekt im leerstehenden Pfarrhaus in Schildesche. Seit dem entwickeln die beiden im Auftrag des Bistums neue Wege der christlichen Gemeinschaft. Anhand des Flyers, der auch in absehbarer Zeit im Bartholomäus Gemeindehaus ausliegen wird, berichtet sie vom Projekt "GAST UND HAUS"

Gast steht für ein 7 Tage 24 Stunden offenes Haus für Jederfrau/ mann 

Haus steht für die schon in der Bibel erwähnten Häuser, wie das von zum Beispiel Petrus- die Urzelle des frühen Christentums

Stammtisch mit Bereitschaft zum Gespräch, Feiern von Gottesdiensten im Wohnzimmer, Männer im Baumarkt, Autorenlesungen, Bibelgeschichten in der Straßenbahn, Kneipenabende für Paare, die heiraten möchten, Bibelabende: Gottes Wort weitersagen an unterschiedlichen Orten.

Gottesdienste in Zeitungen, Fitnessstudio, Theater, Fahrschulen, Bestattern, Waschsalon....wir sind gespannt, wo als Nächstes.... 

Dieses Projekt macht Mut- Mut neue Wege zu gehen- machen wir uns auf!

 

Wir danken Frau Beissel herzlich und wünschen ihr weiter Gottes reichen Segen!

 

 

 

 

Das Frauenfrühstück findet Samstags von 9- 11.30Uhr im Gemeindehaus der Bartholomäuskirche, Kirchweg 10, 33647 Bielefeld statt.

Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro oder bei einer der unten stehenden Mitarbeiterinnen an.

Informationen über das nächste Treffen stehen in der Terminübersicht.

Kontaktpersonen sind:
Frau Spruch, Tel. 0521/4178073
Frau Marufke, Tel. 0521/410143 E-Mail an    marie-luise(at)marufke.de

 

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