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Wir freuen uns auf Sie am

10. März 2018

9.00- 11.30Uhr im Gemeindehaus

Simone Venghaus     " Gemeinsame Wurzeln!? Judentum, Christentum, Islam"

 

Hier ein Rückblick auf das letzte Frauenfrühstück-18. 11. 2017

Schwester Ingrid Hufnagel

"Frauen der Reformation"

 

 

Seit mehr als dreißig Jahren ist Schwester Ingrid fasziniert von Biographien.

Entstanden ist ihre Leidenschaft in dem Winterseminar für ihre Mitschwestern.

Für diese Seminare suchte sie damals passend zum Vornamen jeder Schwester berühmte Namensschwestern. Sie fand oft Adelige, aber auch gelehrte Frauen wie die erste promovierte deutsche Ärztin Dorothea von Erxleben, sowie Sportlerinnen verschiedener Disziplinen. 

Beim ersten Vortragen ihrer Recherchen vergaß sie vor Aufregung den Nachnamen der berühmten Frau zu erwähnen. Nun entstand eine großes Rätselstimmung- bis jemand die Lösung an Hand der Eckdaten fand. Angespornt dadurch bekam nach und nach jede Frau eine "Namenspatin"- mit der sie sich oft so sehr beschäftigte, dass sie von den Anderen mit dem "Neuen" Namen angesprochen wurde. Daraus entstanden tolle Nachmittage und ein großer Ansporn, sich mit dem Leben anderer zu beschäftigen.

 

Über die Frauen der Reformation gab es nicht viele Nachweise.  Das wenige Wissen über sie  wurde hauptsächlich in den letzten 10 Jahren im Hinblick auf das Reformationsjubiläum zusammengetragen. Es erschienen in dieser Zeit Bücher, die Schwester Ingrid begeisterten. Besonders gut gefiel ihr das Buch von Ursula Koch, das unter dem Titel

"Verspottet - geachtet- geliebt "  erschien.

Die darin beschrieben acht Frauen treten in einen Dialog in dem sie lebhaft ihr Leben,ihr Wirken, ihre Schicksalsschläge, Ihre Emanzipation und das Zusammenleben in der damaligen Gesellschaft beschrieben. 

 

Acht Anwesende liehen folgenden Frauen ihre Stimme:

Anna Zwingli aus Zürich,  1484 – 1538

Argula von Grumbach aus Bayern,  1492 – 1554

Katharina Melanchthon aus Wittenberg,  1497 – 1557

Katharina Zell aus Straßburg,  1497 – 1562

Katharina Luther aus Wittenberg,  1499 – 1552

Elisabeth Cruziger aus Wittenberg,  1504 – 1535

Wibrandis Rosenblatt aus Basel,  1504 – 1564

Idelette Calvin aus Genf,  1507 – 1549 

 

Dadurch hörten die anwesenden zweiundsiebzig Frauen einen erlebbaren Vortrag, der einlud in die damalige Zeit einzutauchen.

 

Begleitet hat diesen Vormittag die Kantorin Judith Gröne am Klavier.

Sie spielte das Lied 67-  es gehört als eins der ältesten evangelischen Kirchenlieder zum Kernbestand der reformatorischen Choräle.  Die konvertierte Nonne Elisabeth Crucinger schrieb es um 1500-1525.

Das Lied 204 "Herr Christ, dein bin ich eigen" wurde von Christiana Cunrad um 1625 geschrieben.

"Bis hierher hat mich Gott gebracht durch seine große Güte"- das bekannteste  Lied- 329 entstammt der Feder von Ämilie Juliane Gräfin von Schwarzburg- Rudolfstadt um 1685.

 

 

 

Wir danken Schwester Ingrid Hufnagel, Frau Judith Gröne und den Frauen, die vorgetragen haben, recht herzlich und wünschen ihnen weiter Gottes reichen Segen!

 

 

 

 

Das Frauenfrühstück findet Samstags von 9- 11.30Uhr im Gemeindehaus der Bartholomäuskirche, Kirchweg 10, 33647 Bielefeld statt.

Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro oder bei einer der unten stehenden Mitarbeiterinnen an.

Informationen über das nächste Treffen stehen in der Terminübersicht.

Kontaktpersonen sind:
Frau Spruch, Tel. 0521/95968060
Frau Marufke, Tel. 0521/410143 E-Mail an    marie-luise(at)marufke.de

 

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