Frauenfrühstück

 

Wir freuen uns auf Sie am 

12. November 2016

 

Frau Pertra Isringhausen referiert zum Thema:

"Mit den Füßen beten- unterwegs auf Pilgerwegen"

 im Bartholomäus Gemeindehaus an der Kirche

 

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Rückblick auf den 5. März 2016

 30. Frauenfrühstück im Gustav Münther Haus

 Frau Mechthild Schmidt 

"mittendrin- und mittig sein"

Mit einer Koordinationsübung startete Frau Schmidt, die nicht ohne Grund schon zum dritten Mal als Referentin zu Besuch war, in den sonnige Samstagvormittag. Es sollte den anwesenden Frauen zeigen, wie wichtig es ist, aktiv nach ihrer eigenen Mitte zu suchen.

Ich lebe in der Mitte, immer mittendrin in meinem Leben. Ich atme, denke, fühle, lache, weine, rieche, schlafe- ich bin lebendig. Ich bin gewollt und geschaffen. Der Duden definiert Mitte als Punkt oder Teil von etwas, auch als Zeitpunkt wie den Mittag oder Mitternacht. Die Narbe eines Rades verdeutlicht am besten die Mitte. Alle Speichen sind gleichmäßig nah oder fern zur Mitte. Im Alltag begegnet uns der Mittelpunkt der Familie, die Mitte der Partei, der Mittelfinger- die Kirche im Dorf- als Mittelpunkt. Die Mitte kann aber auch ein Standpunkt sein, den man vertritt.

Ohne Mitte gibt es kein befriedigendes Leben. Elmar Gruber spricht in seinen Aphorismen davon, dass man ohne Mitte im Leben ins Schleudern gerät, dass es ohne justierte Mitte keine balancierte Bewegung gibt.

So wie früher die Ampeln den Verkehr geregelt haben, so gibt es jetzt vielerorts den Kreisverkehr, er regelt den Verkehrsstrom zügig...wer aber immer nur im Kreis fährt, wird einsam und unzufrieden. Der Kreis als Bild für Ordnung ist eine gute Lösung.

Frau Schmidt stellt die These auf dass, wenn alle Menschen eine Mitte hätten, es eine bessere Verständigung untereinander geben würde.

Mit 30 bis 50 befindet sich ein Mensch in den besten Jahren, verglichen mit einem sonnigen Hochplateau, dem Höhepunkt des Lebens. Diese Mitte sehnt sich nach Entschleunigung, nach einer ruhigen Flughöhe ohne Turbolenzen. Dazuzugehören gibt uns Menschen Sicherheit und Ruhe. Wir brauchen Ankerorte. Auf der Suche nach diesen Ankerorten entließ Frau Schmidt die Frauen in die Gesprächspause: Wo ist meine Mitte und was hat mir in schweren Zeiten geholfen?

Funktionierst du noch, oder lebst du schon, damit ging es in den zweiten Abschnitt des Vormittags. Die Tipps: Du darfst NEIN sagen, du sollst klar sein, vorwurfslos sagen, was du möchtest. Du musst dich selbst einschätzen und flexibel bleiben, das macht es leichter die eigene Mitte zu finden. Gut zu sich selbst sein, eingebettet in gute soziale Kontakte sind weitere Bausteine dafür.

Gönne dich dir selbst, nicht immer, oft, immer wieder, sich Ruhe gönnen, sich nicht dabei verlieren. Denn wer weiß, wo das Leben hin geht, lebt in Ruhe mit sich selbst, sollte jede einzelne Frau darauf bringen, was ihr dabei wichtig erscheint. Als Hoffnungsbaustein für schwere Zeiten sprach die Referentin von ihrer Freundin, die nach schwerer Krankheit an dem Lied festhält:

"Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht: Christus meine Zuversicht, auf dich vertrau ich und fürcht´ mich nicht."

Öfter mal in die Schuhe der Anderen steigen, feinfühlen, Verständnis für das Fühlen der Anderen, nicht immer nur das eigene Empfinden als Maßstab nehmen sind Übungen, die uns empathisch werden lassen. Eine gutes Beispiel sind die nun bei uns lebenden und weiter kommenden Flüchtlinge. Durch unsere Fürsorge wird aus diesen Begegnungen nicht nur ein Geben unsererseits sondern auch ein echter Zugewinn für uns. Die Hilfe, die wir leisten, wird zurück beschenkt durch Vertrauen und Offenheit.

Unser Leben ist vergleichbar einem Uhrwerk in dem alle Rädchen, egal, ob groß oder klein ineinander zahnen und nur so das große Ganze antreiben. Ein Kreis entlastet. Menschen werden stark, wenn sie sich gegenseitig stützen.

Die Referentin schloss mit der eigenen Erfahrung:
"Das Beste  a n  mir ist Christus  i n  mir."- Das wünschte sie zum Schluß auch allen Teilnehmerinnen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Mechthild Schmidt und auch bei Frau Martina Briesenick, die den Vormittag am Klavier wunderbar begleitete.

 

 

Eine besondere Freude bereitete Herr Pfarrer Ulrich Meyer- Gieselmann dem Vorbereitungsteam.

Er gratulierte zum 30. Treffen der Frauen im Gustav Münther Haus und bedankte sich mit einem großen Strauß Rosen bei alle mitarbeitenden Frauen.

 

 

 

Nun noch eine Übersicht aller bisherigen Referentinnen und Themen:

   

November 2001

Christa Schlotthoff

Die Frau von heute
zwischen Selbstverwirklichung und Überforderung

April 2002

Christiane Karp-Langejürgen

Ich habe keine Zeit -
Ich nehme mir Zeit
Vom Umgang mit der Zeit

November 2002

Mechthild Schmidt

Wir tragen alle Masken
Sehnsucht nach Echtheit

März 2003

Beate Balzer

Wie sie und doch ganz anders
Mütter und Töchter, eine starke Beziehung

November 2003

Annemarie Wesner

Sorge dich nicht - lebe!

April 2004

Hella Heizmann (+12.07.09)

Krise als Chance

September 2004

Anita Hallemann

Erfülltes Leben - trotz unerfüllter Wünsche

April 2005

Sabine Ufermann

Mit allen Sinnen glauben
Jeden Tag leibhaftig leben

November 2005

Marianne Ekelmann

Wer sich ändert, bleibt sich treu!

April 2006

Heidi Westerheide

„Einfach typisch“  -
„Ich bin eben so! Kann ich auch anders?“

November 2006

Birgit Winterhoff

Vergib uns unsere Weihnachtsfeste

Februar 2007

Christine Möhle

Klatsch und Tratsch

Oktober 2007

Angelika Böckmann

Mein Gestern bestimmt mein Heute
Vom Umgang mit Kränkungen

April 2008

Heidi Krause-Frische

Die Ehrlichen sind immer die Dummen!?

November 2008

Bärbel Neumann

Konkurrenz unter Frauen

März 2009

Dorothee Meyer zu Bentrup

Die Gedanken sind frei -
die Macht der Gedanken

November 2009

Mechthild Schmidt

Gute Zeiten, schlechte Zeiten -
Wie man an Tiefen nicht zerbricht

März 2010

Marianne Ekelmann

Zu lieben wagen -
keiner lebt für sich allein

November 2010

Heidi Westerheide

Von Punkt zu Punkt -
Wo liegt der Schwerpunkt in meinem Leben?

März 2011

Annelie aus der Wiesche

Früher war ich jung -
heute bin ich wunderbar
... jeden Tag ein bisschen älter

November 2011

Barbara Lambeck

"Wie redest du mit mir?" - Kommunikation in der Familie

April 2012

Gisela Spangenberger

Mit Belastungen leben lernen

November 2012

Birgit Winterhoff

Träume nicht dein Leben-
Lebe deinen Traum 

April 2013

Katja Demma´Indo

Hildegard von Bingen
Frau zwischen Kirche und Kräutern

November 2013

Susanne Westrupp

Lebenskraft erfahren- Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein

 April 2014

Barbara Kretschmann

Aufblühen zum Leben- das innere Kind- wie Jesus uns segnet

November 2014 Gudrun Scheer

Wo die Liebe siegt-         Buddha oder Jesus

Februar 2015 Andrea Brandhorst

"Sei frei"- "und sie richtete sich  auf"     Lukas 13,12-13

Die Bibel lebendig werden lassen

Oktober 2015                             Jutta Sindt                            Miteinander umgehen-

                                                                                            anstatt einander zu umgehen

 

März 2016                               Mechthild Schmidt                mittendrin.....und mittig sein

 

12.November 2016                   Petra Isringhausen               Mit den Füßen beten-

                                                                                              unterwegs auf Pilgerwegen

01. April 2017                          Regina Beissel                       Das Thema wird noch bekannt gegeben

 

 

Das Frauenfrühstück findet Samstags von 9- 11.39Uhr im Gemeindehaus der Bartholomäuskirche, Kirchweg 10, 33647 Bielefeld statt.

Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro oder bei einer der unten stehenden Mitarbeiterinnen an.

Informationen über das nächste Treffen stehen in der Terminübersicht.

Kontaktpersonen sind:
Frau Spruch, Tel. 0521/4178073
Frau Marufke, Tel. 0521/410143 E-Mail an    marie-luise(at)marufke.de