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Hilfe zur Selbsthilfe

Projektbeschreibung

In dem Projekt „EUTIKHUS“ werden junge Menschen, z.Zt. 24 junge Männer, betreut. Es handelt sich dabei um Waisen, die von Geburt an ausschließlich in verschiedenen Heimen gelebt haben und mit Vollendung des 18. Lebensjahres auf die Strasse gesetzt wurden. Landwirtschaftliche und / oder handwerkliche Ausbildung, sowie Primärwissen für ein eigenständiges Leben soll ihnen in diesem Projekt vermittelt werden. Es soll ferner verhindert werden, dass sie von Schlepperbanden über die Grenzen nach Westen verbracht werden und durch kriminelle Handlungen das Entgelt für die Schlepperbanden und den eigenen Lebensunterhalt „verdienen“.

Entstehung und Entwicklung

Im Jahr 1996 nahm ein junger Pfarrer der ungarisch reformierten Kirche aus einem benachbarten Waisenhaus 26 junge Männer auf. Es stellte sich sehr bald heraus, dass er in dem beengten Pfarrhaus mit dieser Aufgabe überfordert war. Durch den Erwerb einzelner kleiner Bauernhäuser, die Beschaffung von Vieh. Saatgut und teilweise landwirtschaftlichem Gerät entwickelte sich allmählich in kleinen Schritten das Projekt auf seinen heutigen Stand.

Träger vor Ort ist ein eingetragener Verein. der sich engagiert um das Projekt bemüht. Eine staatliche Unterstützung gibt es nicht. Das Projekt finanziert sich ausschließlich aus eigener Leistung und Hilfe von Außen. Die Eigenleistung allein reicht noch nicht aus. Eine Hilfe von außen ist unabdingbar.

Seit dem Sommer 2000 unterstützt unsere Kirchengemeinde „EUTIKHUS“.

Geld- und Sachspenden wurden gesammelt und nach Siebenbürgen gebracht. Es wurde schon viel erreicht. In regelmäßigen Abständen besuchen wir das Projekt und überzeugen uns von der positiven Entwicklung: der Viehbestand konnte ausgebaut werden. ebenso die Landwirtschaft. Teile der Ernte und des Milchertrags werden verkauft. Drei Jungen haben zwischenzeitlich geheiratet und „stehen auf eigenen Füssen“. Aber unverändert ist unsere Hilfe notwendig und erforderlich.

Seit einiger Zeit können wir aus den eingegangenen Spendengeldern eine regelmäßige monatliche Unterstützung gewähren. Aber immer wieder kommt es zu besonderen Situationen, die eine spontane Hilfe erfordern. Sei es die notwendige Reparatur des Stalldaches vor Einbruch des Winters, die Beschaffung von Ersatzteilen für den defekten Traktor oder den BuIli. Ohne unsere Hilfe könnten diese Schwierigkeiten nicht beseitigt werden.

Dies wird sich kurzfristig auch nicht ändern.

Unsere Hilfe, Ihre Hilfe ist somit nach wie vor notwendig. Es gibt noch so viel zu tun!!!

Das Projekt umfasst die Standorte:

Ège: Dort sind vor allem geistig- und lernbehinderte Jugendliche untergebracht. Es hat sich erwiesen, dass Jungen als Folge der früheren Erziehung keinerlei initiative ergreifen. Daraus folgt die Notwendigkeit einer ständigen Anleitung. Dieses Haus soll erweitert und als Zentrum für Behinderte ausgebaut werden.

Die Renovierung bedeutet einen erheblichen finanziellen Kostenaufwand.

Kànyàd: Hier leben Jugendliche, die sich schwerpunktmäßig mit Viehzucht (Haltung von Kühen und Schweinen) und Landwirtschaft beschäftigen.

Sie verkaufen Sahne und Sahneprodukte in die naheliegende (5-10 km) Stadt und Ferkel ins Umland, und setzen so unser Ziel der „Hilfe zur Selbsthilfe“ um.

Ziel des Projekts

  • Wir wollen den jungen Männern eine Alternative zu der vorherrschenden Landflucht geben.
  • Viele Waisenkinder werden durch Schlepperbanden über die Grenzen in den Westen gebracht und müssen durch Stehlen und Abgabe der gestohlenen Güter an die Schlepper ihr Leben fristen.
  • Es fördert den Aufbau und die Wiederbelebung der Dorfgemeinschaften in Siebenbürgen.
  • Es werden erhaltungswürdige Gebäude aufgekauft und renoviert.
  • Waisenkinder erhalten eine Heimat und werden zur Selbstständigkeit erzogen.
  • Geistig- und lernbehinderte Menschen werden integriert und nach ihren Möglichkeiten gefördert Es wird ihnen das Gefühl vermittelt, dass sie in der Gemeinschaft gebraucht werden und die ihnen übertragenen Aufgaben erledigen können.
  • Die Jungen werden angehalten. sich selbst zu versorgen, d.h. sie müssen lernen zu kochen, Wäsche zu waschen. den Haushalt zu führen, die Tiere zu versorgen etc., um autark leben zu können.
  • Es wird versucht, den jungen Männern eine handwerkliche Ausbildung zu geben, damit sie sich selbst eine (über) lebensfähige Zukunft gestalten können. 

Die Finanzierung

Durch Eigenleistungen aus der Landwirtschaft sowie Maurerlohnarbeiten und Lohnarbeiten auf den kleineren landwirtschaftlichen Nachbarbetrieben erhoffen wir, einen Teil der Unterhaltskosten zu erwirtschaften. Es sind jedoch noch erhebliche regelmäßige Zahlungen für den Unterhalt, sowie für Renovierung und Bauarbeiten notwendig.
Ebenso für die betreuenden Personen.

Für Ihre Unterstützung wären wir sehr dankbar, da wir darauf angewiesen sind.

Ihre Spenden gehen ohne Abzüge direkt an das Projekt. Spendenquittungen werden auf Wunsch zugestellt (Bitte bei Überweisungen vollständige Anschrift angeben!).

Spendenkonto

Ev-luth. Bartholomäus-Kirchengemeinde Brackwede
Stichwort Rumänienhilfe, Projekt „EUTIKHUS“
Bankverbindung
Kto-Nr. 2009769024 BLZ 350 601 90 KD-Bank in Münster
IBAN DE58350601902009769024
BIC    GENODED1DKD

Weitere Infos

Für weitere Informationen oder Möglichkeiten für Hilfeleistungen jeglicher Art Ihrerseits wenden Sie sich bitte an

Gerhard Zaplin
Iserlohner Str. 27a,
33647 Bielefeld,
0521 / 44 47 20

Hans Georg Kessing
Kölner Straße 20,
33647 Bielefeld,
0521 / 44 31 73

Harald Niediek
Cherusker Straße 21,
33647 Bielefeld,
0521 / 44 05 71

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